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Die Grünen aus Fürstenau haben sich gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Filiz Polat und der Kreistagsabgeordneten Annette Niermann von Schulleiter Wieziolkowski durch die Modellschule IGS Fürstenau führen lassen und wurden anschließend zum Mittagessen in der Schulmensa eingeladen.
Die Grünen-PolitikerInnen bezeichneten das von der didaktischen Leiterin Frau Jubt vorgestellte Schulkonzept als "vorbildlich". Polat sagte: "Ich finde hier sehr viel aus unserem Grünen Konzept 'Neue Schule' wieder. Das beweist die Praxistauglichkeit unserer Ideen." Niermann ergänzte: "Durch das Ganztagsangebot gibt es einfach Zeit für mehr. So werden auch besondere Bedürfnisse zum Beispiel nach Lerntraining, individueller Förderung oder kostenloser Hausaufgabenhilfe berücksichtigt. Die attraktiven Arbeitsgemeinschaften fördern den Klassenzusammenhalt und das Motto 'Zeit lassen – Brücken bauen' geht auf."
Die IGS Fürstenau diente als Modell für eine "Gesamtschule im ländlichen Raum" und ist bis jetzt die einzige Gesamtschule im ländlichen Raum geblieben. Ihre Schülerschaft ist nicht nach den Schullaufbahnen Haupt-, Realschule und Gymnasium getrennt. Sie ist für alle da und zwar ganztags. Polat sagte dazu: "Die IGS bietet Orientierung statt Festlegung. So werden alle Schülerinnen und Schüler mitgenommen ohne Entwicklungsmöglichkeiten einzuschränken. Dazu gehört auch, dass es kein Sitzenbleiben gibt. Niemand bleibt auf der Strecke oder wird stigmatisiert." Das steigere die Motivation und habe sich in Finnland, dem PISA-Testsieger, eindeutig bewährt, unterstrich Niermann.