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Die Landtagsabgeordnete und Ratsfrau Filiz Polat, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Bramsche Annette Specht und die Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Bramsche-Mitte Ilka Marlen Holtgrave haben im Rahmen der „Grünen Schultour“ die Grundschule in Hesepe besucht.
Im Gespräch mit Schulleiter Henry Albowski konnten sich die politischen Vertreterinnen einen Eindruck von der derzeitigen Situation der verlässlichen Grundschule in Hesepe machen, die - mit 180 Schülerinnen und Schülern zwei-zügig - eine von neun Grundschulen auf Bramscher Stadtgebiet ist.
Annette Specht, Mitglied im Schulausschuss, erklärte, dass die Grundschule Hesepe einen besonderen Stellenwert für Bündnis 90/Die Grünen sowohl aus kommunaler als auch aus landespolitischer Sicht genieße; nicht nur durch die Teilnahme am „Brückenjahr“, das durch das Land Niedersachsen gefördert wird, sondern auch wegen der Förderung von Kindern aus der Zentralen Aufnahme- und Ausländerbehörde, Außenstelle Bramsche (ZAAB). Von den 180 Schülern werden derzeit 20 Kinder in zwei Lerngruppen in der ZAAB Bramsche/Hesepe beschult.
Die Grünen hatten in der Vergangenheit immer wieder die Beschulung in der ZAAB kritisiert. Filiz Polat erklärte hierzu, dass die Grünen ausdrücklich die Arbeit der Lehrerinnen in der Aufnahmestelle würdigen und die besonderen Herausforderungen sehen, allerdings die zentrale Unterbringung von Flüchtlingen kritisieren.
Weiterhin machte Herr Albowski in der Diskussion deutlich, dass gerade die kleinen Schulen mit dem Rückgang der Schülerzahlen zu kämpfen haben. Der demografische Wandel mache sich auch jetzt schon bei den Bramscher Schulen bemerkbar.
Die Landtagsabgeordnete Filiz Polat wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Gemeinsame Schule wie sie das grüne Konzept vorsieht insbesondere die Schulstandorte im ländlichen Raum sichere und mit Blick auf den demografischen Wandel das kostengünstigere Modell für die Zukunft der Schullandschaft sei. Ziel der Grünen Schultour sei es darüber hinaus, mit den schulpolitischen Akteuren über eine nachhaltige Lösung auch für Bramsche zu diskutieren.