

Liebe Freundinnen und Freunde,
ich möchte Euch alle herzlich grüßen und mich bedanken, dass ihr trotz meiner Abwesenheit dieses Grußwort verlest. Es ist wichtig, heute am Internationalen Tag der Roma eine deutliche Botschaft in die Gesellschaft und vor allem an die regierenden Fraktionen zu senden.
Wir müssen als kleine Lobby gemeinsam für die Roma-Minderheit in Niedersachsen, Deutschland und Europa kämpfen – damit sie wächst die Solidarität mit Euch – den Roma.
Denn eines ist klar, das Unrecht und das Leid an der Roma-Minderheiten können und dürfen wir nicht mehr tolerieren. Die Diskriminierung und Benachteiligung der Roma in der Gesellschaft, in Behörden und auch durch die Politik ist allgegenwärtig. Das muss ein Ende haben. Nachdem die Bundesrepublik 1997 das Rahmenabkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten und 1998 die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen ratifizierte, haben wir nicht nur eine verfassungsrechtliche, sondern auch eine internationale Verpflichtung - besonders die Sprache und das kulturelle Leben der Roma zu schützen und finanziell zu fördern.
Das Gegenteil ist der Fall. Die Roma-Minderheit kämpft um Anerkennung und kämpft gegen Intoleranz, Rassismus und Vorurteile. Die vielen Roma aus dem Kosovo müssen zudem um ein Bleiberecht in Deutschland kämpfen.
Ich werde mit meinen Kollegen im Europäischen Parlament, im Bundestag und den Bundesländern weiterhin um Eure Lobby in den Parlamenten sein und
für Eure Rechte in Europa kämpfen,
für ein Abschiebungsstopp in das Kosovo und
für ein gesetzliches Bleiberecht in Deutschland.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!