Filiz Polat, MdL

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6. September 2010

Polat: Weiterarbeit des Mehrgenerationenhauses in Osnabrück sichern

Die Landtagsabgeordnete Filiz Polat setzt sich für die Fortsetzung der Arbeit des Mehrgenerationenhauses in Osnabrück ein. "Das MGH in Osnabrück hat sich etabliert und bewährt", sagte Polat. Insbesondere die Eigenschaft als Treffpunkt für Jung und Alt sei aus der sozialen Landschaft in Osnabrück nicht mehr wegzudenken.

Die frühere Sozialministerin Ursula von der Leyen habe diese Projekte "unter großem Getöse" in Niedersachsen ins Leben gerufen und als Bundesfamilienministerin 2005 auf Bundesebene das Programm mit Bundesmitteln fortgesetzt. In Niedersachsen bestehende Mehrgenerationenhäuser wurden in das Bundesprogramm übernommen. Ende nächsten Jahres läuft nun die Bundesförderung aus. "Damit ist die Existenz der Mehrgenerationenhäuser gefährdet", sagte Polat. Die neue Sozialministerin sei jetzt in der Pflicht. Keinesfalls dürfe man den finanziell klammen Kommunen das Finanzierungsproblem "vor die Füße kippen".

Wenn der Bund nach der Phase der Modellförderung die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser Ende 2011 endgültig beende, müssten neue Wege einer gemeinschaftlichen Finanzierung zwischen Bund, Land und Kommunen gesucht werden, um diese Gemeinschaftszentren nicht ins Aus laufen zu lassen.

Die Grünen haben einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, eine dauerhafte Finanzierung und Absicherung der Mehrgenerationenhäuser mit allen Beteiligten sicherzustellen. Filiz Polat strebt eine überfraktionelle Einigung für die Weiterführung der Einrichtungen an.

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