Filiz Polat, MdL

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10. März 2011

Filiz Polat: "Freiwilliges Engagement junger Menschen fördern"

Grüne wollen FÖJ-Stellen in der Region aufstocken

Gerade nach dem Wegfall von Wehr- und Zivildienst wird das freiwillige Engagement junger Menschen stark nachgefragt. Doch nur knapp ein Viertel aller Bewerbungen wird auch angenommen, da die Zahl der vom Land Niedersachsen geförderten Stellen zu gering ist. Das teilte die grüne Landtagsabgeordnete Filiz Polat mit und forderte daher für dieses Jahr eine Aufstockung der Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr um mindestens 50 Stellen. Dies entspricht auch den Forderungen der Umweltverbände und des FÖJ-Beirats Niedersachsen. "Bislang gab es eine Zusage der Landesregierung die Zahl der Stellen im FÖJ von 230 auf 280 Plätze zu erhöhen. Doch Umweltminister Sander hat nun angekündigt, diese Gelder bei der Freiwilligenarbeit im Naturschutz, in Schulen und im Umweltschutz einzusparen. Es ist kritikwürdig, dass CDU und FDP nun ausgerechnet beim Engagement junger Menschen sparen wollen", so Filiz Polat. Die Kosten bezifferte die Landtagsabgeordnete auf 130.000 Euro, da die Hälfte vom Bund mitfinanziert wird. "Soviel Geld muss uns das Freiwillige Ökologische Jahr wert sein", sagte Polat und wies auf einen entsprechenden Antrag ihrer Fraktion hin. Zusammen mit den anderen Oppositionsfraktionen wollen sie die Landesregierung in der nächsten Woche an ihre Zusage erinnern gerade im Europäischen Jahr der Freiwilligendienste das Angebot im Natur- und Umweltschutz auszuweiten.

Im Landkreis Emsland gibt es zurzeit sechs Stellen, im Landkreis Osnabrück-Land 15 Stellen, im Landkreis Grafschaft Bentheim zwei, im Landkreis Emsland sechs und in Osnabrück Stadt zehn Stellen.

Filiz Polat: "Der Freiwilligendienst im Ökologischen Bereich ist seit 25 Jahren bewährt und schafft Entwicklungsperspektiven für junge Menschen. Soziale Kompetenzen werden erlernt und die Persönlichkeitsentwicklung verbessert. Wir unterstützen daher die Forderungen der Umweltverbände und der Selbstorganisation der Jugendlichen nach einer Ausweitung des Angebots gerade in unserer Region."

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