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Die Europaabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament Rebecca Harms hat auf Einladung des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen die Stadtwerke Bramsche besucht. Im Mittelpunkt der Diskussion mit Geschäftsführer Dieter Holzgrefe und dem technischen Leiter Frank Schulte, stand die besondere Rolle der kommunalen Energieversorger bei der Gestaltung der Energiewende.
Rebecca Harms erinnerte an die 90er Jahre als es einen Ausverkauf kommunaler Stadtwerke gab: „Die aktive Gestaltung der Energiewende mit einem alteingesessenen städtischen Energieversorger bietet große Chancen. Sie müssen nicht von null anfangen und können insbesondere als Energiedienstleister gegenüber ihren Kunden punkten.“ Dieter Sieksmeyer, Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt und Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke, fügte hinzu, dass das Potential beim Ausbau der erneuerbaren Energien auf städtischem Gebiet noch lange nicht ausgeschöpft sei und hier für die kommende Legislaturperiode ein Schwerpunkt seitens der Grünen gelegt werde. Dabei sei es aus seiner Sicht enorm wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig bei der geplanten Ausweisung, beispielsweise von neuen Vorranggebieten für Windkraftanlagen zu beteiligen. So wollen die Grünen in Bramsche neben den Stadtwerken als Betreiber neuer Anlagen auch die Möglichkeit diskutieren mit Genossenschaftsmodellen die Bürger der Stadt an den Erträgen zu beteiligen.
Filiz Polat, Landtagsabgeordnete und Ratsmitglied sah neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterhin die Notwendigkeit im Bereich der Energieeinsparung. „Die Stadtwerke können mit einer guten Energieberatung nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch Kunden langfristig an sich binden“, so Polat. Dieter Sieksmeyer verwies in diesem Zusammenhang auf Modelle der Stadtwerke Osnabrück, die ihren Kunden beim Kauf neuer energiesparender Technik Zuschüsse gewähren. Für die Zukunft wünschte Rebecca Harms den Stadtwerken und den Grünen Bramsche gutes Gelingen bei der aktiven Gestaltung der Energiewende.