Pressemeldung Nr. 36 vom

Internationaler Kindertag AnKER-Zentren verletzen Kinderrechte

Anlässlich des Internationalen Kindertages erklären Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Filiz Polat, Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik:

Die Bundesregierung ist aufgefordert auch und gerade in ihrer Flüchtlingspolitik die in der UN-Kinderrechtskonvention verbürgten Rechte einzuhalten.

Die geplanten AnKER-Zentren, von CDU/CSU und SPD, stehen dazu in einem eklatanten Widerspruch. Dort Kinder und Jugendliche, gerade auch junge Geflüchtete ohne Familie, über Monate oder gar Jahre hinweg zu kasernieren, verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention.

Die UN-Kinderrechtskonvention fordert das Wohl des Kindes bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, als einen wesentlichen Gesichtspunkt einzubeziehen. Kinder haben ein Recht auf ein gutes Aufwachsen, Teilhabe und Bildung, Schutz vor Gewalt und Vernachlässigung.

Wir stellen uns entschieden gegen die Isolierung und Kasernierung von Geflüchteten in den integrations- und kinderfeindlichen Großunterkünften. Kinderrechte haben für alle Kinder zu gelten, diskriminierungsfrei, unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus.

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