Pressemeldung Nr. 158 vom

Politische Reise nach Berlin Filiz Polat empfängt Jugendliche im Bundestag

Filiz Polat, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Bramsche, hat in der vergangenen Woche ein Gruppe Jugendlicher in der Bundeshauptstadt empfangen. Im Rahmen einer dreitägigen Besucherfahrt bekamen die Jugendlichen von Donnerstag bis Samstag einen Einblick in die Bundespolitik.

Filiz Polat: „Ich freue mich, jungen Menschen die Möglichkeit bieten zu können, sich einen eigenen Überblick über unsere Institutionen und das politische Geschehen in Berlin zu verschaffen. Der Austausch mit politisch interessierten Jugendlichen ist mir enorm wichtig. Daher freue ich mich besonders zu sehen, dass sich gerade jetzt viele junge Menschen für Politik engagieren möchten.“

Am Freitag standen unter anderem der Besuch einer Plenarsitzung und eine anschließende Diskussionsrunde mit der Abgeordneten auf dem Programm. Die Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, um viele Fragen loszuwerden und sich mit Inhalten und Umgangsformen im Bundestag auseinanderzusetzen. Ein kleiner Teil der Gruppe entschloss sich, die Plenarsitzung zu „schwänzen“ und stattdessen an der „Fridays For Future“-Demonstration am Brandenburger Tor teilzunehmen. Filiz Polat begrüßte dieses Engagement ausdrücklich.

Die 40 Jugendlichen aus Niedersachsen konnten die Fahrt zum Austausch und zur Vernetzung nutzen. Auch die verschiedenen Programmpunkte boten ausreichend Diskussionsstoff. Vor allem beim Informationsgespräch im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hielten sich die Jugendlichen nicht zurück und diskutierten angeregt. Von besonderer Bedeutung war für Polat, die das Programm der Fahrt vorab zusammenstellte, der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas: „Das Gedenken an diesen schlimmen Teil der Geschichte muss auch bei jungen Menschen lebendig gehalten werden.“

Auch die Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ist zu einem festen Bestandteil von Besucherfahrten geworden. Polat: „Auch mit diesem Teil deutscher Geschichte müssen wir uns immer wieder auseinandersetzen. Die systematischen Menschrechtsverletzungen, die das Regime der DDR begangen hat, werden einem im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen von ehemaligen Insassen vor Augen geführt. Das ist mehr als eindrücklich und regt in jedem Fall zum Nachdenken an.“

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