Pressemeldung Nr. 189 vom

Gemeinsame Sache machen Grüne Bundestagsfraktion würdigt Engagement vor Ort

Filiz Polat, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Bramsche, hat gestern am Dankeschön-Abend des Migrationszentrums im Landkreis Osnabrück teilgenommen. Sie nutzte diese Gelegenheit, sich für das breite Engagement in der Geflüchtetenarbeit zu bedanken.

Polat: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern in der Region Osnabrück zu würdigen. Der Dankeschön-Abend des Migrationszentrums fällt dabei in eine Woche, in der wir Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen deutschlandweit im Rahmen einer Engagementwoche ‚Danke‘ sagen.“

Über 30 Millionen Engagierte investieren jedes Jahr unglaubliche 3,3 Milliarden Stunden in freiwillige Arbeit. Allein in Niedersachsen sind circa 46,2 Prozent der Menschen für Gesellschaft und Umwelt im Einsatz. Dieser Anteil ist seit 1999 (31 Prozent) stetig gestiegen. Diese Menschen sind das Rückgrat unserer Demokratie und füllen sie überhaupt erst mit Leben.

Die grüne Bundestagsfraktion stellt bei ihrer Engagementwoche ‚Gemeinsame Sache machen‘ vom 17. bis 23. Juni 2019 das bürgerschaftliche Engagement in den Mittelpunkt. Um Danke zu sagen, aber vor allem auch, um echte Verbesserungen für Engagierte zu erreichen und mehr Menschen für das Engagement zu gewinnen. Der offene Austausch in der Breite der Gesellschaft und klare Prioritäten für gezielte Engagementförderung sind dafür entscheidend.

„Von der Bundesregierung gab es bisher kaum mehr als warme Worte und leere Ankündigungen. Bis heute warten die Engagierten auf die angekündigte Engagementstiftung oder eine bessere Ausstattung der Freiwilligendienste. Das reicht nicht. Was wir brauchen, ist eine echte Engagementoffensive auf allen Ebenen. Diese hat die Bundesregierung trotz wiederholter Beteuerungen bisher nicht geliefert. Dabei brauchen wir bürgerschaftliches Engagement umso mehr, je stärker wir um den gesellschaftlichen Zusammenhalt ringen“, so Polat.

„Wir Grüne im Bundestag fordern endlich eine neue und ambitionierte Engagementstrategie der Bundesregierung, die die Herausforderungen von Engagement im 21. Jahrhundert anpackt, bürokratische Hürden abbaut und eine strukturelle Förderung sicherstellt“, so Polat abschließend.

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