Pressemeldung Nr. 154 vom

Abschlussbericht Glory Amsterdam Grüne sehen sich in ihren Forderungen bestätigt

Zum öffentlich vorgestellten Abschlussbericht der Bundesstelle für Seefalluntersuchung über die Havarie des Frachters „Glory Amsterdam“ vor der Nordseeküste erklärt Filiz Polat, regional zuständige Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen:

„Die Bundesregierung ist für das Sicherheitskonzept vor unseren Küsten zuständig. Dass die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung nun eine bessere Ausrüstung des Havariekommandos fordert, spricht Bände und bestätigt uns GRÜNE in unseren Forderungen, das Havariekommando finanziell und personell besser auszustatten. Die Bundesregierung muss jetzt – nachdem es in der Zwischenzeit mit der MSC Zoe zu einer weiteren schweren Havarie gekommen ist - endlich handeln. Für die Menschen auf den ostfriesischen Inseln und an der Nordseeküste ist die Havarie mit dem Abschlussbericht nicht vom Tisch. Sie wollen die Sicherheit, dass alles getan wird, damit es nicht zu weiteren Unglücken kommt.“

Bärbel Kraus, Sprecherin des GRÜNEN-Ortsverbandes Langeoog ergänzt: „Wir sehen es aktuell bei der MSC Zoe: eine Schiffshavarie vor den Nordseeinseln ist eine Umweltkatastrophe. Täglich wird hier Müll angeschwemmt. Und das vermutlich noch auf Monate hinaus. Gerade ab dem Frühjahr wird das für die Inselkommunen auch zu einem touristischen Faktor. Wirtschaftlich ist die Entsorgung von Strandgut für die Inselkommunen ohnehin schon schwer zu stemmen. Schiffshavarien müssen daher mit allen Mitteln vermieden werden. Im Fall der Glory Amsterdam war es reines Glück, dass nicht mehr passiert ist.“

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