Pressemeldung Nr. 268 vom

Corona-Ausbruch Polat: Bestürzt über Situation Bramscher Altenheim

In einem Bramscher Altenheim sind 42 Bewohner*innen mit dem Corona-Virus infiziert worden, zwei von ihnen sind bereits an den Folgen der Krankheit verstorben, 16 weitere werden bereits in Krankenhäusern medizinisch versorgt. Auch sieben Mitarbeitende wurden positiv auf das Virus getestet.

Filiz Polat, Bramscher Bundestagsabgeordnete zeigte sich bestürzt über die Nachricht: „Ich möchte den Angehörigen der Verstorbenen meine tiefe Anteilnahme aussprechen. Den Erkrankten wünsche ich von Herzen schnelle Genesung. Mein besonderer Dank gilt dem medizinischen Personal, das sich in diesen Zeiten aufopferungsvoll um alle Erkrankten kümmert.“

Der Landkreis Osnabrück habe, so die Abgeordnete, konsequent gehandelt, nachdem erst durch einen externen Hinweisgeber und nicht durch den Träger selbst, das Ausmaß der Verbreitung des Corona-Virus im Pflegeheim deutlich wurde. Die schnelle Ausbreitung und ihre tödlichen Folgen zeigen, wie höchstsensibel und verwundbar diese Einrichtungen sind, so Polat.

Dieser Fall direkt in Bramsche zeigt uns einmal mehr, dass besonders in Pflege- und Altenheimen alle Beteiligte, die Bewohner*innen, die Mitarbeitenden, aber auch die Angehörigen vor großen emotionalen und praktischen Herausforderungen stehen. Umso wichtiger sei es, die Betroffenen nicht im Stich zu lassen. Dafür brauche es größtmögliche Transparenz. Die Bewohner*innen und Angehörigen müssen umfassend informiert und begleitet werden. Ähnlich wie bei einem stark betroffenen Pflegeheim in Wolfsburg, wäre es wichtig eine Angehörigen-Hotline einzurichten.

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