Pressemeldung Nr. 177 vom

GRÜNE besuchen Caritas in Bersenbrück Polat: Gute Pflege verdient mehr!

Am 12. Mai ist der „Internationale Tag der Pflegenden“. Aus diesem Anlass veranstaltet die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die „Grüne Pflegewoche“. In diesem Rahmen werden die Bramscher Bundestagsabgeordnete Filiz Polat und die Landratskandidatin Anna Kebschull am kommenden Dienstag, den 30. April, den Ambulanten Pflegedienst der Caritas in Bersenbrück besuchen, um die Öffentlichkeit auf den bundesweiten Pflegenotstand aufmerksam zu machen. Es ist dringend notwendig, die regionalen Unterschiede in der Pflege in den Blick zu nehmen. Um die lokal sehr unterschiedlichen Pflegesituationen anzugehen, brauchen Landkreise und Städte Informationen darüber, wie die Nachfrage, das Angebot und der Pflegepersonalbedarf vor Ort aussehen. Polat wird hierzu mit Pflegekräften und Einrichtungsleitungen ins Gespräch kommen.

Anlässlich des Besuchs fordert die Abgeordnete die Bundesregierung auf, endlich für mehr Personal und eine bessere Bezahlung in der Pflege zu sorgen.

Die grüne Bundestagsfraktion will über ihre Lösungsvorschläge informieren und die Pflege-Bürgerversicherung als Konzept für eine stabile und gerechte Finanzierung vorstellen. Unter dem Motto „Gute Pflege verdient mehr!“ zeigt die grüne Bundestagsfraktion realisierbare und finanzierbare Lösungen zur Personalproblematik auf: „Wir brauchen mehr Pflegepersonal und bessere Arbeitsbedingungen, um kranke und alte Menschen verlässlich gut versorgen zu können. Nur, wenn die Menschen, die diesen verantwortungsvollen Beruf aus Überzeugung gewählt haben,  entlastet werden, können sie die hohen Qualitätsansprüche an ihre Arbeit erfüllen, diese langfristig ausüben und selbst gesund bleiben. Pflege ist ein schöner und wertvoller Beruf“, so Polat.

„Wir von Bündnis 90/Die Grünen wollen erreichen, dass Menschen ihn gerne und möglichst lange ausüben können. Denn Pflegekräfte verdienen mehr – mehr Anerkennung, bessere Arbeitsbedingungen und Entwicklungsperspektiven und mehr Geld für ihre so wichtige Tätigkeit.“

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