Pressemeldung Nr. 85 vom

Mietenwahnsinn bekämpfen! Polat: Lage ist auch in Osnabrück ernst

Zu den stark steigenden Mieten in Osnabrück erklärt Filiz Polat, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Bramsche:

„Die Lage auf den Wohnungsmärkten ist ernst, vielerorts explodieren die Mieten. Auch in Osnabrück sind sie von 2016 bis 2017 um 4,7 Prozent gestiegen. Bundesweit stiegen die Mieten seit 2017 zwei bis dreimal so schnell wie die Verbraucherpreise. Gleichzeitig schrumpfte das Angebot von Sozialwohnungen erneut um 45.000, weil sie privatisiert wurden. Die Bundesregierung muss entschieden gegen diesen Mietenwahnsinn vorgehen. Die Zeit der Worte ist vorbei, es braucht endlich Taten.“

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung auf, eine Wohnoffensive für bezahlbare Wohnungen und faire Mieten auf den Weg zu bringen. Es brauche noch in diesem Jahr ein Investitionsprogramm des Bundes „Neue Wohngemeinnützigkeit“, um in den nächsten zehn Jahren eine Million dauerhaft günstige Mietwohnungen zu schaffen.

Außerdem müsse die Bundesregierung endlich eine wirksame Mietpreisbremse auf den Weg bringen, die ohne unnötige Ausnahmen gilt und niedriger ist: „Preissteigerungen müssen bei maximal fünf Prozent über der ortsüblichen Miete liegen statt bei zehn Prozent. Denn mit einer solchen wirksamen Mietpreisbremse ohne Ausnahmen können wir Familien und Haushalte in Städten wirksam entlasten. Damit kann eine Familie, die eine gut ausgestattete 80-Quadratmeter-Wohnung, Baujahr 1960, in mittlerer Lage in Osnabrück anmietet, bis zu 1.718 Euro Miete pro Jahr gegenüber heute sparen“, so Polat.

Wie hoch die Entlastung in verschiedenen deutschen Städten mit dem GRÜNEN Modell der Mietpreisbremse ausfällt, zeigt die interaktive Karte auf der Webseite der GRÜNEN Bundestagsfraktion.

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