Pressemeldung Nr. 206 vom

Polat erfragt Zahlen bei der Bundesregierung Resettlement-Aufnahmen im Grenzdurchgangslager Friedland

Filiz Polat, migrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, hat bei der Bundesregierung nachgefragt, inwiefern Resettlement-Programme des Bundes über das Grenzdurchgangslager Friedland abgewickelt werden.

„Friedland hat bereits eine jahrzehntelange Historie in der Aufnahme von Geflüchteten über Resettlementprogramme. Gerade angesichts des Sterbens im Mittelmeer ist es wichtig, für legale und sichere Fluchtwege zu sorgen. Resettlement ist dabei eine wichtige Säule, die es zu stärken gilt. Dabei sollten die vorhandenen Kapazitäten besser genutzt werden und auch die Erfahrungen aus Friedland können dabei unterstützen, diese Programme schneller auf den Weg zu bringen. Der Ausbau dieser Programme ist enorm wichtig und es bedarf hier mehr Engagement aus dem Bundesinnenministerium.“

Laut den Zahlen der Bundesregierung stehen für den Zeitraum 2018/2019 insgesamt 3.200 reguläre Resettlement-Plätze zur Verfügung. Allein im Jahr 2018 sind insgesamt 338 Personen in solchen Programmen über Friedland aufgenommen worden, der Großteil stammt aus Niger. Im Jahr 2019 werden ab Mitte August weitere Aufnahmen stattfinden. Ebenfalls über Friedland wird ein Teil der Aufnahmen von syrischen Geflüchteten im Rahmen des EU-Türkei-Deals durchgeführt.

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